Über mich
Mein Name ist Konstantin.
Ich bin jemand, der immer wieder neu angefangen hat – und darin seine größte Stärke gefunden hat.
Aufgewachsen zwischen Brüchen und Kämpfen habe ich früh gelernt, dass das Leben nicht immer fair ist, dass man stolpert, scheitert und sich manchmal selbst verliert. Doch genau so habe ich gelernt, dass es immer möglich ist, wieder aufzustehen. Das Boxen hat mir diese Entschlossenheit gegeben, mein Beruf als Bäcker die Geduld und Hingabe, die es braucht, um aus etwas Ungeformtem etwas Ganzes entstehen zu lassen.
Das Backen wurde für mich mehr als ein Handwerk. Es wurde zu einer Lebensschule: Jede Zutat, jede Phase des Teigs ist für mich eine Metapher. Mehl steht für die Grundlagen, Wasser für die Seele, Salz für das Gleichgewicht, Hefe für Wachstum. In diesen Bildern habe ich mein eigenes Leben gespiegelt gefunden – mit Höhen und Tiefen, Kämpfen und Neuanfängen.
Ich habe Fehler gemacht, Umwege genommen und Zeiten erlebt, in denen ich mir selbst fremd war. Aber aus all dem ist ein tiefer Drang gewachsen, zu verstehen, was uns als Menschen wirklich ausmacht – jenseits von Rollen, Erfolgen oder Niederlagen.
Auf diesem Weg habe ich auch erfahren, dass man nicht allein gehen muss. Meine Frau und mein Sohn sind mein größtes Echo – sie erinnern mich jeden Tag daran, dass Liebe trägt. Dass sie nicht nur Wärme ist, sondern auch Kraft: Sie hält uns, wenn wir schwanken, und sie lässt uns wachsen, wenn wir es alleine nicht könnten.
Aus diesem Erleben heraus ist Der Funke entstanden. Es ist kein klassischer Roman, sondern ein poetischer Weg durch die Stationen des Menschseins: vom ersten Atemzug über Sprache, Liebe, Entscheidungen und Verantwortung bis hin zu den stillen Momenten am Ende.
Dieses Buch ist meine Einladung, einen Schritt zurückzutreten und sich selbst neu zu begegnen. Es richtet sich an das Kind, das wir einmal waren, an den Menschen, der wir noch werden, und an die Zwischenräume dazwischen, die oft unbeachtet bleiben.
Ich habe Der Funke geschrieben, weil ich glaube, dass wir alle in uns etwas tragen, das uns antreibt, verbindet und erinnert. Etwas, das stärker ist als jedes Scheitern und größer als jeder Zweifel. Ein kleiner, unscheinbarer Funke – und doch genug, um alles zu entzünden.